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Bronchitis

 

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Bronchitis (akute)


Ursachen: 

Unterkühlungen können örtlich die Widerstandskraft der Schleimhaut senken und bakteriellen Infektionserregern den Weg erleichtern.
Infektionen mit Influenza- oder Herpesviren (Rhinopneumonitis).
Schimmelpilze können ebenfalls als Ursache einer Erkrankung der Bronchien in Frage kommen.


Anzeichen:

trockenen, schmerzhaften Husten, ggf. ohne dass gleichzeitig Nasenausfluss besteht.
Nach wenigen Tagen wird der Husten feucht und schleimiger Nasenausfluss tritt auf.
Die ersten 3 bis 4 Tage steigt die Körpertemperatur auf etwa 40 C an, und das Pferde wird zunehmend teilnahmslos.
Die Atemfrequenz erhöht sich deutlich.
Vorsicht! Die Pferde können wieder zu fressen beginnen und das Allgemeinbefinden bessert 
sich sichtlich. (Irrtum)
Über den Lungen hört man erst trockene Reibegeräusche, die später in feuchtes Rasseln übergehen. Greif die Entzündung auch die kleinen Bronchien an, ist die Atmung wesentlich schwieriger. Das Fieber hält dann lange an.
Die akuten Bronchitiden gehen, wenn sie nicht intensiv behandelt werden, nach vorübergehender Besserung in ein chronisches Stadium über. Dann beginnen die Pferde nach scheinbarer Heilung plötzlich wieder zu husten.

 


Maßnahmen:
Rufen Sie den Tierarzt, der Ihrem Pferd fiebersenkende und hustendämpfende Mittel verordnet und dem Infektionserreger mittels ggf. Antibiotika auf den Pelz rückt.
Bringen Sie Ihr Pferd in staubfreier Umgebung unter.

Vorbeuge:
Die wichtigste vorbeugende Maßnahme besteht in der Impfprophylaxe gegen Influenza und Rhinopneumonitis.

 

 

 

 
 © 2009 Hartmann
Stand: 03. Oktober 2009