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Spat!
Der
Spat entsteht durch Überlastung des Sprunggelenks und ist nicht heilbar. Die
Überbelastung kann zum Einen durch übermäßiges Reiten oder auch durch angeborene
Fehlstellung der Hintergliedmaßen hervorgerufen werden. Hierdurch entsteht
eine Entzündung, welche, wenn sie nicht ausheilt, chronisch werden kann. Auf Dauer führt dieses zur
Zerstörung des Gewebes. Kalkablagerungen verknöchern nach und nach die Gelenkspalten
auf der Innenseite des Sprunggelenks. Das Pferd beginnt mehr und mehr zu lahmen. Am
Anfang, wenn die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist, lahmt das Pferd
leicht und läuft sich nach einer Zeit ein. Später wird das Pferd nicht mehr
reitbar sein, dann kann das Pferd bis zur völligen Versteifung des Sprunggelenks auf
die Weide gestellt werden. Danach
könnte das Pferd wieder leicht geritten werden, da das Pferd keine Schmerzen mehr
verspürt.
Anzeichen:
 | Das Pferd huft auf der Zehe auf |
 | Lahmheiten besonders morgens oder zu Beginn des
Reitens. Nach ein paar Tritten bessert sich die Lahmheit, bis sie dann
verschwindet |
 | Die
Hinterbeine hufen nicht mehr über, das Pferd tritt kurz |
Ursache:
 | zu große Belastung (im Sport, Zugpferd .....) |
 | angeborene Stellungsfehler |
 | verletzungsbedingte
Stellungsfehler |
Maßnahmen:
 | Diagnostik durch Beugeprobe oder röntgen. Bei der
Beugeprobe wird das Bein für ca. 1 Minute bis unter den Bauch hochgezogen und
gebeugt. Geht das Pferd beim anschließenden Vortraben lahm besteht der Verdacht,
dass das Pferd an Spat erkannt ist. Sicher ist diese Methode allerdings nicht, da
eine falsche Vorgehensweise auch ein lahmfreies Pferd zum Lahmen bringen
kann. Besser ist immer ein Röntgenbild. |
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orthopädischen Beschlag - höherstellen der Trachten bis das Pferd mit den Eisen
flach auftritt |
 | viel Auslauf
auf der Weide |
Operative Maßnahmen:
 | Durchtrennen der Sehne |
 | Brennen (ist sehr schmerzhaft, sollte verboten
werden) |
 | Blistern (ist sehr schmerzhaft, sollte verboten
werden) |
 | Durchtrennung des versorgenen Nerves ,
danach ist das Pferd schmerzfrei. |

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