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Strahlfäule
Der durch Strahlfäule
befallene Strahl kann den Boden nicht mehr berühren. Dadurch entfällt ein
wichtiger Bestandteil des Hufmechanismus, da der Strahl die Last des Pferdes
nicht mehr federnd an die inneren Hufteile weitergeben kann. Außerdem wird durch
die Atrophie des Strahl die Durchblutung des Hufes nicht mehr gewährleistet, was
zu weiteren Erkrankungen wie z.B. Hufrollenentzündung führen kann.
Anzeichen:
 | "ausgefranster" Strahl
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 | tiefere Furchen
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 | übler Geruch
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Ursache:
 | mangelnde Pflege
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 | feuchter Untergrund (das Pferd steht sehr viel im Mist)
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 | starke Zwanghufe (Die Strahllederhaut wird so stark zusammengequetscht ,
dass die
Schweißdrüsen wegen Mangeldurchblutung funktionsuntüchtig werden
und die Strahl-
lederhaut kaum noch Horn bildet)
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Maßnahmen:
 | lockere und ausgefaserte Hornbestandteile vom Schmied entfernen lassen |
 | Nur bei bereits durch Fäulnisbakterien verändertem Strahl entfernt der
Schmied die Fäulnisherde mit dem Messer. |
 | In die Fäulnisherde wird 1 x täglich ein Wattebausch gedrückt, der mit
Strahlätzmittel getränkt. (Gibt es im Fachhandel) |
 | Mehrmals in der Woche sollen die Hufe gründlich ausgewaschen werden. |
 | Alternativ reitet man durch feuchtes Gras; dies bewirkt nicht nur eine natürliche
Hufwaschung, sondern ist gleichzeitig eine ausgezeichnete Pflege für die
Sehnen. |
 | Das Pferd "trocken" stellen (z.B. Auf Sägemehl) |

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