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| Allergischer
Schock
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Woher
kommt ein allergischer Schock?
Pferde sind auch nicht davor gefeit gegen bestimmte Stoffe/Medikamente
allergisch zu reagieren. Der Schock kommt also um so schneller, je eher das
unverträgliche Stoff/Medikament in die Blutbahn gerät. Besonders viele Pferde
reagieren allergisch auf Antibiotika, aber auch andere Medikamente z.B. Novalgin
lösen häufiger allergische Reaktionen aus. Ist die Allergiebereitschaft erst
einmal geweckt, werden die Pferde immer anfälliger für allergische Reaktionen.
Die Allergie muss gar nicht unbedingt auf das verabreichte Medikament bestehen,
es können auch Allergien auf die Trägerstoffe vorhanden sein, mit denen z.B.
Influenza Impfungen verflüssigt werden, damit sie gespritzt werden können. Ist
ein Pferd erst einmal so allergisch veranlagt, wird jede Impfung zum Risiko.
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Wie
erkenne ich einen allergischen Schock?
Die Reaktionen können sehr unterschiedlich sein. Im schlimmsten Fall kippt das
Pferd einfach um und ist tot. Dies geschieht zum Glück selten. Meist geht die
Sache jedoch glimpflicher ab.
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Anzeichen:
 | verstärkte
Atmung, bis hin zum Keuchen |
 | erweiterte
Pupillen |
 | Benommenheit,
Schwanken |
 | Reaktionslosigkeit
oder auch extreme Unruhe |
 | Nesselausschlag
ist möglich (Quaddeln auf der Haut) |
 | das
Pferd fühlt sich eiskalt an (Ohren, Hufe) |
 | die
Schleimhaut kann sich fast weiß verfärben |
 | Sabbern
ist möglich, aber auch ein extrem zugepresstes Maul |
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Wenn ihr Pferd nach einer Impfung andere Reaktionen als gewöhnlich zeigen
sollte- lieber einmal mehr den Tierarzt verständigen.
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Was
mache ich bis der Tierarzt kommt?
Auf jeden Fall beim Pferd bleiben und das Pferd ansprechen und klopfen, damit
lenkt man das Pferd ab und beruhigt das Pferd gleichzeitig. Es muß
unbedingt verhindert werden, dass sich das Pferd in der Box wälzt und sich
dabei festlegt. Sollte Ihr Pferd schwanken, stellen Sie es an eine Wand.
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Was
kann der Tierarzt machen?
Der Tierarzt spritzt in vielen Fällen Kortison, aber auch blutverdünnende
Infusionen werden gegeben. Ist der Schock zu schwer, kann der Tierarzt das Pferd
stabilisieren (vor allem Kreislauf unterstützen), damit es in die Klinik
transportiert werden kann. Im Fall allergischer Reaktionen ist der Faktor Zeit
überaus relevant, also SOFORT handeln und den Tierarzt rufen.
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Folgebehandlungen
/ Spätschäden
Spätschäden können sein Lähmungen oder auch Hahnentritt sein. Man sollte
auch bedenken, dass das Pferd in seiner Allergiebereitschaft gesteigert wurde.
Also Vorsicht bei ähnlichen Impfungen. Das Pferd ist nach so einer
Strapaze sehr geschwächt. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt ! Homopatische Mittel
können Ihr Pferd unterstützen. |
Aber
auch die Möglichkeit einer
Allergie/Nebenwirkung bei Impfungen darf nicht dazu führen, dass Ihr
Pferd nicht geimpft wird. |
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| Artikel
wurde geschieben von Katja Czeczota (www.araberseite.de)
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