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Haaranalyse Die Haaranalyse gehört zur sogenannten Alternativmedizin, sie ist also nicht der herkömmlichen Schulmedizin zuzuordnen. In einer der letzten Cavallos war ein ausführlicher Artikel über Haaranalysen. Dort wurden Haare von ein und demselben Pferd an unterschiedliche Institute gesandt. Die Ergebnisse waren nicht aussagekräftig, da sämtliche Proben zu anderen Ergebnissen führten. Und doch... ... und doch muss ich sagen, dass meinem Mutabor eine Haaranalyse das Leben gerettet hat. Als keiner wusste, was mit ihm war, er andauernd kolikte und zwei Tierkliniken mich schon nach hause geschickt hatten ohne etwas zu finden, ja da brachte die Haaranalyse die Diagnose "Verschleppte, chronische Lungenentzündung, Leber, Milz, Darm schwer angegriffen". Mit einer Homöopatin zusammen behandelten wir mein Pferd auf diese Diagnose und einen Tag später war das unglaubliche passiert. Mutabor eiterte aus allen Körperöffnungen. Nase, Augen, Schlauch und er stank ganz entsetzlich. Danach ging es langsam mit ihm wieder bergauf. Mein Fazit : Ohne Haaranalyse und Homöopathie heute kein Mutabor mehr. Haaranalysen werden unterschiedlich gehandhabt. Während die eine chemisch die Haare analysiert, arbeitet die andere kenisiologisch, d.h. mit Abfragen. Was man nimmt, ist wohl Geschmacks- und Glaubensfrage. Es gibt keinen Beweis dafür, dass Haaranalysen funktionieren, das komische ist nur: Sie tun es! Die Kosten für eine Haaranalyse liegen zwischen 50 und 200,- €. Also Preisvergleich ist in jedem Fall sinnvoll. Ich kenne eine Akupunkteurin für Pferde, die die Haaranalyse grundsätzlich vorweg macht, bevor sie einem Pferd die Nadeln setzt. Und ich kann auch in diesem Fall nur sagen: Bei meinem Hotti hat es funktioniert. Lässt man eine Haaranalyse machen, so braucht man natürlich Haare vom Pferdchen, fragen Sie bitte vorher, ob die Haare abgeschnitten werden dürfen oder ausgerissen werden müssen. Die Ansprüche sind da unterschiedlich. Als Ergebnis bekommt man dann einen mehr oder minder ausführlichen Bericht auf dessen Grundlage die homopatische Behandlung erfolgen kann. Einige Analytiker machen bereits konkrete medikamentöse Vorschläge. Man kann nicht sagen, Haaranalyse ist Humbug oder Wissenschaft. Sie liegt wohl irgendwo dazwischen. Aber bei Fällen, wo die Schulmedizin nicht weiter weiß oder zur Unterstützung einer schwierigen Behandlung, denke ich, kann die Haaranalyse eine sinnvolle Ergänzung sein. Ich weiß nur, ich würde wieder eine machen lassen, wenn ich mit Mutabor nicht weiter weiß. Ergänzung: Immer wieder werde ich gefragt, wo man Haaranalysen in Auftrag geben kann. Konkrete Adressen kann ich nicht nennen, aber es gibt mehrere Möglichkeiten an die geeigneten Institute zu kommen. Zum einen über Anzeigen in Pferdezeitschriften, über Tierhomöopathen, evtl. auch über (einen dem ganzen offen gegenüberstehenden) Tierarzt. Oder über das Internet. Ich selbst mach es immer über eine Homöopathin. Artikel wurde geschieben von Katja Czeczota (www.araberseite.de)
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© 2009 Hartmann
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