Maßnahmen:
Der Pilz muss vom Tierarzt (Labor) bestimmt werden. Das Pferd wird dann
meist mit einer pilzabtötenden Waschlotion behandelt. Eine Pilzbehandlung kann
sehr langwierig sein, darf aber nicht unterbrochen werden, da diese nur zu neuen
Ansteckungen führt. Meiner Erfahrung nach wirkt nur erfolgreich, wenn von innen
durch eine Impfung und von außen durch entsprechende Waschungen an das Thema
Pilz herangegangen wird.
Vorbeuge:
Kritisch ist die Tatsache, dass ihre Erreger monatelang im Pferdemist,
Putzzeug oder Erdreich überdauern können, ohne Schaden zu nehmen. Pferde, die
solche Pilze bereits im Haar oder auf der Haut sitzen haben, müssen noch lange
nicht Anzeichen für eine Erkrankung zeigen. Zusätzlich ist es meist
erforderlich, dass das Immunsystem des Tieres geschwächt wird, beispielsweise
durch eine andere Erkrankung. Daher ist es unbedingt ratsam, für jedes Pferd
eigenes Putzzeug zu benutzen. Auch mal eben den Sattel auf ein anderes
Pferd zu legen ohne die Schabracke zu tauschen.
Ich
habe ein eigenes Mittel (Spray und Lotion) entworfen, welches ich bei meinen und auch
anderen Pferden, bei denen Hautpilz diagnostiziert wurde, eingesetzt habe. Das Mittel
wirkt gegen Pilze, Bakterien und Viren. Zudem reduziert es den Juckreiz erheblich,
sodass abgescheuerte Haarbereiche und auch die typischen pilzbedingten
haarlosen Bereiche schnell wieder mit Haaren bedeckt wurden.
Zuerst beginne ich die Behandlung mit der Lotion, da durch die längere Verdunstung
diese länger kühlend wirkt.
Den Spray benutzte ich alle 2-3 Tage und sprühe dabei das ganze Pferd ein.
Für den Kopf sprühe ich das Mittel
auf die Kardätsche, damit nichts die Augen kommt.
