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Hautpilz

 

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Hautpilz

Hautpilze entsteht durch Sporen, die von infizierten Menschen und Tieren übertragen oder auch vom Erdboden aufgenommen werden.

Anzeichen:

erbsengroße, flache Anschwellungen
nach einigen Tagen werden die haarlos
Oberfläche ist meist feucht
gelbliche Hautschuppen oder -belag
dünner Behang (Mähne und Schweif)
starker Juckreiz (Schweif- und Mähnenscheuern)
Ekzeme, unter den Krusen nässend oder eitrig


Maßnahmen:

Der Pilz muss vom Tierarzt (Labor) bestimmt werden. Das Pferd wird dann meist mit einer pilzabtötenden Waschlotion behandelt. Eine Pilzbehandlung kann sehr langwierig sein, darf aber nicht unterbrochen werden, da diese nur zu neuen Ansteckungen führt. Meiner Erfahrung nach wirkt nur erfolgreich, wenn von innen durch eine Impfung und von außen durch entsprechende Waschungen an das Thema Pilz herangegangen wird. 


Vorbeuge:
Kritisch ist die Tatsache, dass ihre Erreger monatelang im Pferdemist, Putzzeug oder Erdreich überdauern können, ohne Schaden zu nehmen. Pferde, die solche Pilze bereits im Haar oder auf der Haut sitzen haben, müssen noch lange nicht Anzeichen für eine Erkrankung zeigen. Zusätzlich ist es meist erforderlich, dass das Immunsystem des Tieres geschwächt wird, beispielsweise durch eine andere Erkrankung. Daher ist es unbedingt ratsam, für jedes Pferd eigenes Putzzeug zu benutzen. Auch mal eben den Sattel auf
ein anderes Pferd zu legen ohne die Schabracke zu tauschen. 

Ich habe ein eigenes Mittel (Spray und Lotion) entworfen, welches ich bei meinen und auch anderen Pferden, bei denen Hautpilz diagnostiziert wurde, eingesetzt habe. Das Mittel wirkt gegen Pilze, Bakterien und Viren. Zudem reduziert es den Juckreiz erheblich, sodass abgescheuerte Haarbereiche und auch die typischen pilzbedingten haarlosen Bereiche schnell wieder mit Haaren bedeckt wurden. Zuerst beginne ich die Behandlung mit der Lotion, da durch die längere Verdunstung diese länger kühlend wirkt. 
Den Spray benutzte
ich alle 2-3 Tage und sprühe dabei das ganze Pferd ein. Für den Kopf  sprühe ich das Mittel auf die Kardätsche, damit nichts die Augen kommt.

 

 

 
 © 2009 Hartmann
Stand: 03. Okt 2009