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Hufpflege

 

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Hufpflege

Warum Hufpflege ?

In ihrer natürlichen Umgebung (weite steppenartige Gebiete mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen) laufen Pferde im Herdenverband täglich etwa 15 bis 30 Kilometer. (von wilden Mustangs in Nordamerika, siehe unten wird von 30 bis 40 Meilen am Tag berichtet). Dort halten sich Abrieb und Hornwachstum die Waage, und die optimale Hufform und -stellung, in der der Huf am effektivsten funktionieren kann (siehe Hufmechanismus), erhält sich selbst. Der Huf bleibt elastisch durch das tägliche Fußbad beim Trinken im Wasser oder im Uferschlamm. Mit Fett kommt er nicht in Berührung!

 ="" style='width:261.75pt; height:124.5pt'> wilde Mustangs

Da das Pferd in der Obhut des Menschen fast immer zuwenig Bewegung hat, ist es nötig, den natürlichen Abrieb zu imitieren, eventuell Korrekturen vorzunehmen und soweit wie möglich die Haltungsbedingungen nach den natürlichen Bedürfnissen des Pferdes auszurichten. Diese Aufgabe nimmt der Hufpfleger in Zusammenarbeit mit dem Pferdehalter wahr, wobei er die Gegebenheiten für jedes Pferd individuell berücksichtigt. Auch bei schwierigen orthopädischen Hufproblemen sind die Heilungschancen durch den Hufpfleger sehr hoch.

   Gesunder Huf 

 

Wie arbeitet der Hufpfleger

Der Hufpfleger informiert den Pferdehalter in einem ausführlichen Gespräch über die Funktion des Hufes und schädigende Einflüsse, bespricht mit ihm individuell vorliegende Probleme, Behandlungsmöglichkeiten und evtl. während der Behandlung  auftretende Schwierigkeiten. Dann tastet er sich über mehrere Behandlungstermine (u.U. über einen längeren Zeitraum) an die optimale Hufform und -stellung heran, die künftig erhalten werden soll. Er versetzt den Halter in die Lage, selbständig  die Hufe seines Pferdes weiterzubearbeiten und Probleme zu erkennen,  steht aber auch  weiterhin jederzeit zur Verfügung.

 

 

 

 © 2009 Hartmann
Stand: 03. Okt 2009