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Husten
Meist
ist Husten ein Alarmzeichen und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen
werden.
Zwar kann sich ein Pferd mal verschlucken und husten, oftmals hat das Husten
aber auch schwerwiegendere Hintergründe, die Sie von einem Tierarzt prüfen
lassen sollten.
Anzeichen:
 | kurz
andauernder Temperaturanstieg |
 | zuerst
klarer Nasenfluss |
 | erneuter
Temperaturanstieg |
 | Fressunlust |
 | Der
Nasenfluss wird eitrig (gelblich, grünlich oder leicht schäumend) |
 | Wenn
der Husten länger als 14 Tage andauert, muss mit Folgeerscheinungen wie
z.B.
chronischer Husten, Dämpfigkeit oder Kehlkopfpfeifen gerechnet werden. |
Tierärztliche Maßnahmen:
Vorsichtshalber sollten Sie das Tier, wenn möglich, isolieren, damit es
keine anderen Pferde
ansteckt. Schonen Sie Ihr Pferd und gönnen sie ihm viel frische Luft.
Rufen Sie den Tierarzt. Dieser wird entscheiden, ob Ihr Pferd Antibiotika oder
Penicillin, und/ oder
ob schleimlösendes Pulver bekommt.
Maßnahmen des Besitzers:
 | Hustenkräutermischungen
kann man als Zusatzfutter anbieten. Dies kann die Abwehrkräfte stärken. |
 | Sprühen
Sie die Bereiche der Box, in denen sich der Kopf des Pferdes hauptsächlich
aufhält mit ätherischen Ölen ein wie z.B. Teebaumöl, Pfefferminzöl oder
Bergamotteöl. Dafür können Sie einen ganz normalen Pumpsprayer benutzen
den Sie mit Wasser und einigen Tropfen ätherisches Öl füllen. Versuchen
Sie es erst nur an einer Stelle und prüfen Sie ob Ihr Pferd allergisch
darauf reagiert. |
 | Auch
können Sie Ihr Pferd inhalieren lassen. Auch auf Allergien achten! |
 | Hustentees
(Anis, Eibisch, Fenchel, Thymian etc.), die über das Futter gegossen
werden, werden auch gerne genommen. Sie haben außerdem den Vorteil, dass
sie den Staub des Futters binden. Nicht vergessen: machen Sie etwas
Traubenzucker mit in den Tee - dann ist er schmackhafter. |

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