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Husten

 

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Husten

Meist ist Husten ein Alarmzeichen und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. 
Zwar kann sich ein Pferd mal verschlucken und husten, oftmals hat das Husten aber auch schwerwiegendere Hintergründe, die Sie von einem Tierarzt prüfen lassen sollten.


Anzeichen:

kurz andauernder Temperaturanstieg
zuerst klarer Nasenfluss
erneuter Temperaturanstieg
Fressunlust
Der Nasenfluss wird eitrig (gelblich, grünlich oder leicht schäumend)
Wenn der Husten länger als 14 Tage andauert, muss mit Folgeerscheinungen wie z.B. 
chronischer Husten, Dämpfigkeit oder Kehlkopfpfeifen gerechnet werden.


Tierärztliche Maßnahmen:

Vorsichtshalber sollten Sie das Tier, wenn möglich, isolieren, damit es keine anderen Pferde 
ansteckt. Schonen Sie Ihr Pferd und gönnen sie ihm viel frische Luft.
Rufen Sie den Tierarzt. Dieser wird entscheiden, ob Ihr Pferd Antibiotika oder Penicillin, und/ oder 
ob  schleimlösendes Pulver  bekommt.


Maßnahmen des Besitzers:

Hustenkräutermischungen kann man als Zusatzfutter anbieten. Dies kann die Abwehrkräfte stärken.
Sprühen Sie die Bereiche der Box, in denen sich der Kopf des Pferdes hauptsächlich aufhält mit ätherischen Ölen ein wie z.B. Teebaumöl, Pfefferminzöl oder Bergamotteöl. Dafür können Sie einen ganz normalen Pumpsprayer benutzen den Sie mit Wasser und einigen Tropfen ätherisches Öl füllen. Versuchen Sie es erst nur an einer Stelle und prüfen Sie ob Ihr Pferd allergisch darauf reagiert.
Auch können Sie Ihr Pferd inhalieren lassen. Auch auf Allergien achten!
Hustentees (Anis, Eibisch, Fenchel, Thymian etc.), die über das Futter gegossen werden, werden auch gerne genommen. Sie haben außerdem den Vorteil, dass sie den Staub des Futters binden. Nicht vergessen: machen Sie etwas Traubenzucker mit in den Tee - dann ist er schmackhafter.

 

 
 © 2009 Hartmann
Stand: 03. Okt 2009