
Kehlkopfpfeifen
Kehlkopfpfeifen ist eine der 6 Gewährsmängel.
Die Erkrankung besteht aus einer vorwiegend
einseitigen Lähmung des Kehlkopfes, die in der Regel durch eine vorausgegangene
Infektions-
krankheit (Druse) hervorgerufen ist. Durch Erschlaffung der Stimmbänder tritt
eine Verengung
der Luftröhre ein, wodurch das Pferd bei der Arbeit zu wenig Luft
bekommt.
Gleichzeitig entstehen im Kehlkopf Geräusche, die als das Kehlkopfpfeifen
bezeichnet werden.
Maßnahmen:
Gute Erfolge bei der Behandlung erzielt man bei Pferden, die plötzlich ein
Kehlkopfpfeifen zeigen. Hier ist der Nerv meist nur leicht gezerrt oder
gequetscht. Die Gabe von Medikamenten unterstützt die Heilung.
Ist das Kehlkopfpfeifen allerdings chronisch, so muss eine Besserung operativ
herbeigeführt werden. Bei reinen Freizeitpferden kann die Stimmtasche entfernt
werden, wogegen bei Leistungspferden zusätzlich noch ein spezieller Knorpel in
der richtigen Stellung im Kehlkopf fixiert wird.
