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Mauke
Früher wurde gesagt, dass es Pferde betrifft die
viel im Nassen stehen. Aber im Herbst und Winter ist der Boden im Gelände nun
mal feucht. Da man auf einen Ausritt deswegen nicht verzichten sollte, ist es
besonders wichtig in dieser Zeit die Fesselbeugen gründlich zu kontrollieren.
Im langen Winterbehang halten sich jetzt die Feuchtigkeit und der Schmutz ganz
besonders gut. Es ist der ideale Nährboden für Mauke.
Anzeichen:
 | kleine Pusteln und Schorfbildung, hauptsächlich
in der Fesselbeuge |
 | aufgerichtete und fettige Haarbereichen, weil
sich darunter eine Schwellung gebildet hat und die Talgdrüsen übermäßig
produzieren |
 | Eiter stellt sich ein, dann erfolgt die trockene
Phase |
 | Die sich bildenden Krusten sind aber keine üblichen
Wundverschlüsse im Sinne der Heilung, sondern üble Borken, unter deren
Schutz sich die Krankheit heimtückisch weiterentwickelt |
Ursache:
 | Nasse Unterlagen |
 | matschige Ausläufe |
 | übertriebenes Abspritzen der Beine ohne
Trocknung |
 | Harnstoff |
 | Streusalze und Anti-Frost-Präparate |
 | Mechanische Verletzungen; durch
a) Steine, Äste Getreidestoppeln
b) durch Bisse bei Insektenbefall |
Maßnahmen:
 | tägliche Reinigung und Trocknung der
Fesselgelenke |
 | Sollte das Pferd bereits eine Pustel- oder
Schorfbildung zeigen, empfiehlt sich die Einreibung einer Heilsalbe und
ebenfalls die tägliche Reinigung, Desinfektion und Trocknung der Fesselbeugen |
 | Sollte diese Maßnahme nicht in kurzer Zeit zum
Erfolg führen ist ein Tierarzt zu rufen.
Wenn die Mauke nicht behandelt wird, entstehen Wucherungen, Verwarzungen
oder Schwielen, die die Bewegungsfähigkeit des Pferdes lebenslang beeinträchtigen.
Der schlimmste Fall: ein Übergriff auf Horn und Knochen. |
 | Zur
Vorbeugung können die Fesselbeugen täglich mit Kartoffelmehl oder
Babypuder eingepudert, bzw. bei zu trockener Haut, mit Vaseline eingecremt
werden. |

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