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Melanome
Melanome
sind tiefschwarze, haarlose Gewebeknoten in der Haut mit einer festen und
glatten Oberfläche. Sie gehen von den farbstofftragenden Zellen aus. Die
meisten
Melanome wachsen sehr langsam und sind gutartig.
Sie treten einzeln auf oder bilden kleine Gruppen und erreichen in etwa die Größe
einer
Walnuß. Es entstehen durch ein Melanom keine Schmerzen für das Pferd.
Betroffen von Melanomen sind fast ausschließlich Schimmel aller Rassen. Die
Melanome
finden sich vorwiegend unterhalb des Schweifs, in der Nähe des Kiefergelenks
und im
Bereich der Ohren.
Eine Behandlung wird nur in seltenen Fällen empfohlen, da Melanome fast immer
genau
dort wieder auftreten, wo sie zuvor entfernt wurden.
Bei Melanomem besteht die Gefahr, daß sie sich in Melanosarkome verwandeln.
Diese Art
ist bösartig und befällt daher andere Organe.
Ein Melanosarkom wächst sehr schnell an, die Oberfläche wird weich. Aus diesen
Geschwüren fließt nach einiger Zeit eine schwarze Flüssigkeit ab. Zellen aus den Geschwüren
werden über die Blutbahnen zu anderen Organen geschwemmt und bilden dort
Tochtergeschwulste, die Metastasen.
An den Folgen der Metastasen werden die betroffenen Pferde schließlich sterben.

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